The Big Easy

27.10.2011

We’ve Got A Bigger Problem Now

Das Ergebnis der Wahl steht fest, man will eine friedliche Lösung mit den Invicti suchen, aber nicht ganz die Veränderung zum Besseren hin aus den Augen verlieren und wird Kompromisse eingehen.
Während man sich so sammelt und bespricht, wird klar, dass irgendetwas Jamal umtreibt. Er lässt sich bald von Phil fahren zu einem gewissen alten Kino im 7th Ward, das “Metropolitan”. Wie es der Zufall will, führt Loucie gerade Gespräche mit dem Besitzer, weil sie dieses leerstehende Objekt gerne kaufen möchte. Bevor sie direkt dahin fahren, bringt Phil noch ein Bild zu Sundown, der es einem Kunsthändler zeigen will – eines der vielen Bilder, die er aus dem Haus von Maldonato eingesackt hat. Den Rahmen aus masssivem Gold schmelzen Jeremy und Gerald ein und erwarten, damit etwa 45 000$ zu machen. Cassidy fährt Gerald und Lawrence zum Perdido Haus, der mit Gerald über die Sicherheit des Perdido Hauses spricht und mit Cassidy, dass sie an die anderen weitergeben soll, dass die Carthianische Bewegung in Zukunft viel Geld braucht, denn zu regieren ist teuer.
Phil und Jamal fahren vorerst doch noch Sundown ins Perdido Haus, der sich dort als Primogen stellen will, vielleicht auch, auf Phils anraten hin, als Seneschall. Man trifft sich also gemeinsam dort und Jamal kommt endlich raus mit der Sprache, dass er das Orakel in der Stadt fühlt und sie sehen muss, er aber alle mitnehmen will. Man fährt also in dieses alte Kino, ehem. Theater, und begegnet der eindrucksvollen Erscheinung des Orakels. Sie verkündet folgenden Orakelspruch, an Jamal gerichtet:
“Ich rufe dich, oh Blinder Führer, diene mir, wie du es zuvor getan!
Der dunkle Marrano dräut, dies unser Reich seinem finstren Gott zu opfern. Unsere Seelen sollen verspeist werden und nichts von uns zurück bleiben, außer Asche und Klage. Er sucht seinen Widerpart, den blutigen Morisken mit all seinem Haß – doch vergaß er dessen Angesicht und düngt ihn unter den Ruinen des neuen Reiches. Er spürt seine Nähe hier, versuchte häufig schon, ihn zu rufen. Nun sucht er, dass gesamte Reich den Fluten seines Gottes der Schmerzen zu übergeben, auf dass dieser die Seelen unterscheide.
Blinder Führer, kannst du uns nennen den blutigen Morisken? Über seinen Verbleib uns Kunde geben? Willst du ihn für uns finden, in Fesseln legen, ihm dem dunklen Marrano übergeben und uns alle retten?
Kannst du dies nicht, so müssen wir der Macht des Gottes der Schmerzen entgegentreten, die alten Himmel beschwören und gefällig machen, uns alle zu verschonen. Du musst stattdessen finden:
- Den Krieger ohne Gewissen – jenen Schlächter der Armen, den gespaltenen Mann
- Die musische Konkubine
- Den zügellosen Wanderer
- Und den kindischen Narren

Um ihre Macht zu beschwören und gegen unseren Feind zu schleudern."

Danach gehen sie wieder. Draußen verabredet Phil noch, gleich Natasha vorbeizubringen, um sie wieder zu erwecken. Dann fällt ihnen ein olles Plakat auf, von einem Theaterstück “Reconquista”, was alte Erinnerungen an den Campus in Monroe weckt. Sie stellen Nachforschungen in der Stadtbibliothek an, um die Worte Marrano und Morisk usw. zu klären. Bald vermuten sie, dass mit ersterem Vidal und mit letzterem Bernardo gemeint sein müssen. Auch wird die Geschichte des Landes vor der Besiedelung durch die Spanier erforscht, als hier noch Chockteau-Indianer lebten. Das Theaterstück wird weiter erkundet, bis herauskommt, dass einer der Schauspieler, ein gewisser Milford wohl Bruder des David Milfords aus Monroe war, dem ersten Opfer der Universität. Jemand gibt sich aber Mühe, die Geschichte dieser einflussreichen, jäh ausgelöschten Familie zu vertuschen, doch man hörte noch von saftigen Geldspenden, mit denen z.B. jenes Theaterstück aus der Familie finanziert worden war. Auch mancherlei Verschwörungstheorien über das Establishment und die rechtschaffene Natur der Milfords kommen zu Tage. Schließlich wird Loucie dazugeholt und gefragt, warum sie sich eigentlich für dieses alte Kino/Theater interessierte und rückt schließlich damit heraus, dass es ein Nexus sei, die Magierbezeichnung für Drachennester. Überhaupt gebe es eine ganze Spirale von Nestern in der ganzen Stadt, von denen sie einige ausfindig machen wollen. So ein Nest könnte vielleicht sogar die Grauen des Schlafes der Gezeiten bannen. Gerald und Loucie wollen sich diese Nester tagsüber in Ruhe ansehen, werden aber durch ihre aufkeimende Liebe zueinander dabei etwas abgehalten. Phil bringt Natasha zum Orakel, die wünscht, von seinem Blut zu trinken, weil sie seine Krankheit für eine Macht hält, die es zu nutzen gilt. Er lässt sich schließlich darauf ein…
Die Gruppe spekuliert, wer die vier Leute aus dem Orakelspruch sein könnten, sind aber generell eher dafür, Bernardo zu finden und Vidal auszuliefern. Dazu wollen sie auch mit einer seiner engen Vertrauten sprechen(?), von der sie vermuten, dass es sich bei ihr um die alte Ghoulin Cecil de Tourvel handelt.
Auch schmieden sie den Plan, gleich als nächstes Tracer zu besuchen, denn dem armen Kerl scheint es nicht gut zu gehen, er ist ja auch alt und hat wohl nun keinen Patron mehr.

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Dementius

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